Geschichte des "Bürgerhaus Dülken"

Erstmalig erwähnt wird das Bürgerhaus in Dülken im  Jahr 1840. Als Hotel zur Post. Hier entsteht 1843 eine Gast- und Schankwirtschaft. Der Saal ist Treffpunkt von Vereinen, größere Feiern finden ebenfalls statt, z.B. die Siegesfeier zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871.

Nachdem Umbau 1886 meldet der Bürgermeister die Fertigstellung der Arbeiten am Hotel zur Post. Der Name leitet sich her aus der Nähe zum Postgebäude auf der Viersenerstraße.


Nach dem Einsturz der Decke 1933 und dem Wiederaufbau 1945 ist die Wirtschaftlichkeit nur von kurzer Dauer. Ein Brand 1956 zerstört den Hotelsaal. Nach der Herrichtung dient in der Folgezeit der Raum als Veranstaltungsaal und Kino.

1962 nach dem wirtschaftlichen Niedergang geht das Haus in das Eigentum der Stadt Dülken über.



Die Stadt versucht, mit der Übernahme des Hotels zur Post an den guten alten Namen anzuknüpfen und die seit den 30er Jahren schwelende Saalfrage zu lösen. Zwar besitzt man mit dem Bürgerhaus einen Veranstaltungsraum für größere Feiern, doch soll es im Zuge der 1964 beschlossenen Innenstadtsanierung weichen, was dann 1967 geschieht. Als naheliegende Alternative bietet sich das Hotel zur Post an, das die Stadt Dülken 1962 kauft. Nach der kommunalen Neugliederung übernimmt die VAB die Hausverwaltung.
Die erste größere Feier im Hotel zur Post ist 1964 die 600 Jahr Feier der Stadt Dülken.
Eine befriedigende Lösung ist mit dem Erwerb zur Post aber nicht erzielt.


Unmut verursacht der häufige Pächterwechsel, bauliche und technische Mängel .So ruft der Rat der Stadt Viersen 1979 die Projektgruppe Bürgerhaus Dülken ins Leben.
Nach diversen Baugutachten über einen Neubau an einem anderen Standort soweit eines Umbaus entscheid man sich zum Umbau.Nach einem Planentwurf werden die Baukosten auf 8,5 Mio DM geschätzt. Beabsichtigt ist, die Anbauten nördlich des Saals abzubrechen und an der Südseite des Saals die neue Gaststätte mit Küche und Nebenräumen zu errichten. Der vorhandene Saal soll auf 600 Plätze verkleinert und mit einer Empore versehen werden. Die Akustik will man durch eine Faltdecke verbessern.



Nachdem alle Fragen geklärt und die Vorschläge geprüft worden sind, kann die Grundsteinlegung 1990 durch den Bürgermeister und den Bezirksausschußvorsitzenden erfolgen. In Erinnerung an die ehemalige Dülkener Bürgergesellschaft und das traditionsreiche Dülkener Bürgerhaus erhält das Objekt seinen Namen.

Im April 1991 war Richtfest. Da das Land nur einen Umbau subventionierte,  blieben Teile der alten Saalmauern stehen.
2007 übernimmt Rothermel Catering von der VAB die Leitung des Objekts und gibt dem ehemaligen Bürgerhaus den Namen Emporium.

Seit 2008 hat Rothermel Catering seine Verwaltung und Cateringzentrale nach Dülken verlegt.
Neue Veranstaltungskonzepte wie Ü30 Partys u.v.m. werden außerordentlich gut angenommen und sind meist im Vorfeld ausverkauft. Wesentliches Standbein des EMPORIUM sollen aber private Feiern und Firmenfeste begleitet von gutem Catering sein. Hochzeiten und Geburtstage ebenso wie Weihnachtsfeiern und Jubiläen sollen das Haus bespielen und mit Leben füllen.

Traditionell ist das EMPORIUM weiterhin natürlich auch die Heimat des Dülkener Brauchtums und des Karnevals.